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Geschichte Seite 2

Im Jahre 1954 wurde die Kapelle unter Chorleiter Oswald Schlenker neu formiert, Jungmusiker konnten angeworben werden. Die alten Musiker traten zum Teil in den Ruhestand und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der damalige Bürgermeister Ernst Löffel wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt als 2. Vorsitzender wurde Walter Häs bestätigt. In dieser Zeit war die Dirigentenfrage ein schwieriges Problem, weshalb immer wieder Albert Hockenjos aus Lahr (ehemaliger Meißenheimer) als Dirigent einspringen musste.

Der Musikverein früher

Im Jahre 1955 übernahm Herman Schatz aus Lahr die musikalische Leitung. Er war 15 Jahre lang Dirigent der Kapelle und brachte sie auf einen damals guten, Stand. Es gab erfolgreiche Musikfeste und man pflegte auch damals wieder ausländische Beziehungen, unternahm Besuche und bekam Gegenbesuche.

Als der 2. Vorsitzender Walter Häs allzu früh starb, konnte 1963 für seinen Posten Bauunternehmer Robert Zürcher gewonnen werden. Er hat den Verein in materieller Weise sehr unterstützt und dem Verein und der Musik große Dienste getan. 1969 wurde der bisherige Chorleiter Oswald Schlenker zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter ihm entwickelte sich der Verein beträchtlich. Es wurden etliche Jungmusiker aufgenommen, so dass die Kapelle wesentlich vergrößert werden konnte. Er gab dem Verein immer wieder neue Impulse. Unter seiner Regie wurde viel bewegt und vorangetrieben.

Darunter auch die ersten Kontakte zur Freundschaftskapelle in Brixen im Thale (Tirol), auf die zahlreiche Besuche und Gegenbesuche folgten.

Eine plötzliche Erkrankung veranlasste Oswald Schlenker sein Amt als 1. Vorsitzender abzugeben und so übernahm der 2. Vorsitzende Karl Wurth seine Stelle. Kurze Zeit später nahm unser langjähriger Dirigent Hermann Schatz seinen Abschied, neuer Dirigent wurde Horst König aus Altenheim. Die Kapelle sicherte sich unter ihm einen guten Aufschwung. Unter seiner Dirigentschaft nahmen die Musiker an Wertungsspielen in Offenburg und Brixen im Thale teil. Karl Wurth legte bereits nach 2 Jahren 1973 sein Amt nieder, worauf Ernst Würz als 1. Vorsitzender gewonnen werden konnte. Ihm zur Seite stand der Aktive Kurt Rinkel, der als geschäftsführender Vorsitzender agierte.

In dieser Zeit (1976) umfasste die Kapelle 38 Musiker und 14 Zöglinge. Als im März 1976 Hubert Geng als Dirigent verpflichtet wurde, ahnte noch niemand, welche rasante musikalische und organisatorische Entwicklung dem Verein bevorstand. Insgesamt richtete man das Augenmerk auf den Nachwuchs in der Kapelle, der auch von Hubert Geng ausgebildet wurde. Seine Arbeit trug schnell Früchte, sowohl in musikalischer als auch in quantitativer Hinsicht. Er zeigte den Musikerinnen und Musikern, dass die Blasmusik neue Wege gehen muss, um der Zeit stand zu halten. In den kommenden Jahren erfolgte in allen Bereichen ein deutlicher Ruck nach vorne.

Für viele neue Musiker mussten Instrumente und Uniformen angeschafft werden. Der Kellerproberaum wurde umgebaut. Mit viel Fleiß und Engagement schaffte man es, diese Investitionen zu meistern. Musikfeste bekamen neue Dimensionen, bereits Ende 1977 war die Kapelle auf 53 Aktive angewachsen. Bei der Jahreshauptversammlung 1978 wurde die Vorstandschaft neu formiert, zum 1. Vorsitzenden (nach 7 Jahren geschäftsführender Vorsitzender) wurde Kurt Rinkel gewählt.

Ihm zur Seite standen:

2. Vorstizender Eberhard Hierlinger, Chorleiter Roland Heimburger, Rechner Bernd Hannemann, Schriftführer Franz Kern und ein Verwaltungsrat von 4 aktiven und 4 passiven Mitgliedern.

Unter den aktiven Musikern vollzog sich so etwas wie ein Generationswechsel. Immer mehr junge Musiker fanden den Weg zu unserem Verein. Am deutlichsten trat die Wachablösung zutage, als 1978 August Schlenker nach 51 Jahren aktiven Musizierens sein Horn aus der Hand legte. Er war der erste des Vereins, der die Große Goldene Verdienstehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände entgegennehmen durfte. Die neue Vorstandsmannschaft stellte sich ihrer Aufgabe mit Elan. Zwar verließen einige Musiker die Kapelle aus beruflichen Gründen, durch Wohnungswechsel, wegen familiärer Veränderungen, oder weil sie sich auf sportlichem Gebiet engagierten. Trotzdem wuchs die Kapelle weiter auf 60 Aktive und 5 Jungmusiker im Jahre 1979.

In diesen Jahren bereicherte auch unser Gesangstrio mit Hanni Rinkel, Roland Heimburger und Kuno Sensenbrenner die Auftritte. Am Stephanstag 1979 präsentierte sich erstmals die von Dirigent Geng aus den Reihen der Kapelle formierte Big Band, die zum Tanz aufspielte und sich in der Region einen Namen machte.

In dieser Zeit war der Musikverein immer wieder auch im Ausland unterwegs. So spielte man bei den Freunden in Alteckendorf (Elsaß), Brixen im Thale (Tirol) und Merlingen am Thuner See (Schweiz). Auch in der 2. Amtsperiode des Vorstandsgremiums, das sich personell kaum veränderte, war die Entwicklung nicht zu bremsen. Vor allem beim 75-jährigen Jubiläum 1981 wurde gezeigt, wozu dieser Verein fähig war. Das Fest hatte Dimensionen, die nie wieder in der bis heute geschriebenen Vereinsgeschichte erreicht wurden. Der Festumzug umfasste 31 Gruppierungen, darunter alleine 18 Musikvereine. Man hatte die Freunde aus Brixen im Thale zu Gast, die alle in Privatunterkünften untergebracht werden mussten. Vom Festgottesdienst bis hin zum Großen Bunten Abend mit Stars aus Funk und Fernsehen wurde 4 Tage lang im riesigen Festzelt nahe dem Reitvereinsgelände gefeiert.

Ein Kraftaufwand, der mit viel Liebe zum Detail gemeistert wurde und von dem man heute noch spricht. Auch die Zahlen um den Verein im Jubiläumsjahr sprachen für sich: 64 Aktive, 13 Zöglinge, 12 Ehrenmitglieder, 206 passive Mitglieder, insgesamt 311 Mitglieder.

Der Musikverein unter der Leitung von Hubert Geng

1982 ging die Zeit unter Hubert Geng zu Ende, und man machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger, was nicht einfach war.

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